Das Trauer-Café Komm' im Lukas-Hospiz Herne

Der Tod eines geliebten Menschen hat eine große Lücke in ihrem Leben hinterlassen, alles hat sich verändert und Trauer bestimmt ihren Tagesablauf?
Trauer ist eine menschliche und sinnvolle Reaktion auf einen schweren Verlust.
Früher konnten wir in der Familie, in der Dorf- oder Siedlungsgemeinschaft mit Menschen reden, uns gegenseitig trösten und gemeinsam trauern.
In der heutigen Gesellschaft besteht diese Möglichkeit nur noch selten. Tod und Trauer sind häufig ein Tabuthema. Alles muss funktionieren und jeder soll gute Laune haben.
Trauer braucht Zeit und einen Raum, um über die unterschiedlichen Empfindungen, die uns beschäftigen und auch berühren, die uns ärgern und uns vielleicht auch neue Hoffnung schöpfen lassen, zu sprechen und um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Diesen Raum möchte das Trauer-Café KOMM` im Lukas-Hospiz zweimal im Monat schaffen. 
Es ist offen für Menschen in unterschiedlichen Trauersituationen,  unabhängig von Alter, Konfession und Nationalität und ohne die Verpflichtung, regelmäßig teilzunehmen.
Zur Schweigepflicht nach außen verpflichten sich alle Teilnehmer. 
Unsere erfahrenen haupt- und ehrenamtlichen Trauer-Café-Helfer und Trauerbegleiter schaffen die Bedingungen für einen ausgewogenen Nachmittag, greifen Wunschthemen der Teilnehmer auf und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung, stehen ihnen bei, nehmen sie ernst, hören zu, trösten.       

Das offene Trauercafé Komm’  gibt bei Kaffee, Tee und Kuchen,
Raum und Zeit für Gespräch, Besinnung und Miteinander.


Es steht neben Angehörigen von Hospizgästen allen Trauernden offen.

Der Besuch ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir (Ruth Galla-Zobel, Rita und Klaus Königsmann, Waltraud Quabeck, Wolfgang Tegeler, Monika Kendlik)
freuen uns auf Sie:      

an jedem 1. Freitag und 3. Sonntag im Monat, jeweils von 14.30 - 17.00 Uhr.

Lukas-Hospiz, Jean-Vogel-Str. 43 in 44625 Herne.

Bei Rückfragen können sie uns gerne unter 02323-2297111 anrufen.

„Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer, und das war ein Trost.” (Astrid Lindgren)