Lukas Hospiz Herne
Aufnahme / Aufenthalt
Die Hospiz-Idee
Die Lebensphase_des Sterbens

Die Trauerbegleitung
Hospiz- oder Palliativ-_betreuung?
Ehrenamtliche im Hospiz
Meinungen / Erfahrungen
Schulprojekt "Leben bis zuletzt"
Der Förderverein_Lukas-Hospiz e.V.

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Die psychologische Betreuung:

Nahezu jeder Patient hat in der für ihn erkennbaren Lebensphase des Sterbens vielfältige psychische Beschwerden. Im Vordergrund stehen  besonders deprimierendes Empfinden der Ausweglosigkeit und der Verlust der Selbstbestimmung, Angst vor der Art des Sterbens und im Augenblick des Sterbens allein gelassen zu werden,  Angst vor dem Verlust von „Allem und Allen“ sowie bedrückende Gefühle von  Hilflosigkeit, Inkompetenz, Ausgeliefertsein und auch Wut.

Es ist heute prinzipiell keine Schwierigkeit mit den zahlreichen auf dem Markt befindlichen Psychopharmaka den Patienten so ruhig zu stellen, dass er keine Angst mehr empfindet. Wenn aber dieses Ziel nur durch Dosierungen von Medikamenten erreicht werden kann, die zu einer geistigen Abwesenheit und Teilnahmslosigkeit führen, haben diese Psychopharmaka nach unserer Ansicht in der hospizlichen Therapie ihr Ziel verfehlt. Wir bemühen uns daher im Lukas-Hospiz, eine gezielte, an den Ursachen orientierte verbale und/oder medikamentöse Psychotherapie so durchzuführen, dass Angstfreiheit erzielt werden kann, damit der Patient auch selbstständig handeln und insbesondere den Kontakt mit seiner Umgebung stets aufrecht erhalten kann.

Diese Aufgabe übernehmen im Lukas-Hospiz erfahrene Psychologen und Psychotherapeuten.